VLN Rennen 9 - Motorsport Sing

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9. Lauf der VLN: Sing SLK beendet Pechsträhne


Pleite, Pech und Pannen: Vom Glück des Tüchtigen hat die Mannschaft von Motorsport Sing zuletzt wenig gemerkt. Beim 6. Lauf der VLN machten zwei Rennabbrüche eine sehr gute Platzierung des SLK zunichte. Beim 7. Lauf schied der Mercedes Roadster wegen eines Defekts aus. Und beim 8. Rennen konnte man aufgrund von Schaltproblemen nicht starten. Umso größer war die Erleichterung beim Team Motorsport Sing als man beim neunten Lauf der VLN, dem 35. DMV 250-Meilen-Rennen endlich mal wieder fast ohne Probleme durchfahren konnte. Bei strahlendem Sonnenschein und winterlichen Temperaturen um die Gefriergrenze startete der Mercedes SLK am Samstagmorgen um 8.30 Uhr ins Zeittraining. Nach eineinhalb Stunden konnte das Sing-Team eine 10.01.282 und den 127. Gesamtplatz verbuchen. Eine bessere Platzierung war für den Mercedes Roadster nicht drin, da schon im morgendlichen Zeittraining viele Gelbphasen eine saubere Runde verhinderten.

Um zwölf Uhr starteten dann Eugen Sing, Bertin Sing und Friedhelm Mihm mit dem Sing SLK ins Rennen. Friedhelm Mihm erwischte einen guten Start und konnte konstant schnelle Runden fahren. Wie ein Uhrwerk spulte er seine Runden ab, ehe eine Runde vor dem geplanten Fahrerwechsel das Rennen mit der roten Flagge unterbrochen wurde. Es hatten sich innerhalb einer Runde mehrere schwere Unfälle rund um die Nordschleife ereignet. Sämtliche Streckensicherungsfahrzeuge befanden sich im Einsatz. Die Rennleitung konnte zu diesem Zeitpunkt die Sicherheit des restlichen Feldes nicht mehr gewährleisten und unterbrach somit das Rennen für knapp eineinhalb Stunden.

Um 15.00 Uhr konnte das Rennen endlich fortgesetzt werden. Beim Team Sing hatte man während der Pause den Fahrer gewechselt, getankt und den Mercedes durchgecheckt. Bei dem Rennen galte ja keine Park-Fermet-Regeln, die Arbeiten am Fahrzeug während einer Rennunterbrechung untersagen. Am Steuer des Mercedes SLK saß jetzt Bertin Sing, der sofort einen richtig guten Turn fuhr. Er drehte gute und konstante Runden. Für eine neue persönliche Bestzeit sollte es diesmal aber nicht ganz reichen. Nach acht Runden übergab er den SLK an den Teamchef. Während des Abbruchs hatte die Rennleitung die Restzeit auf zwei Stunden zwanzig gekürzt so dass Eugen Sing am Ende nur noch sechs Runden drehen konnte und den Slk auf Gesamtplatz 77 ins Ziel brachte. Mit der erreichten Platzierung war man im Sing-Team nicht unzufrieden – zumal die Mercedes-Motorsport-Enthusiasten anerkennen mussten, dass man an diesem Rennwochenende gegen die anderen Fahrzeuge kaum eine Chance hatte. Rundum im Sing-Team sah man nur glückliche Gesichter, weil das Hauptziel, den Mercedes ein Rennen problemlos durchfahren zu lassen, erreicht worden war. Der Mercedes SLK kann's. Und das Team von Motorsport Sing will's. Beim bevorstehenden letzten Lauf zur VLN hofft die Mercedes-Renncrew den Speed früherer Rennen wieder abrufen zu können. Ob es gelingt, den stark auffahrenden BMW M3 und Porsche Cayman im Feld gefährlich zu werden, ist für Motorsport Sing gar nicht mal entscheidend. Den Mercedes Enthusiasten aus Heidenheim ist es viel wichtiger, das Sternenbanner in der VLN hochzuhalten, denn BMW und Porsche sieht man im Starterfeld der VLN schon zur Genüge.
So hofft man Ende Oktober auf einen versöhnlichen Ausklang ohne große Zwischenfälle bei dem auch Motorsport Sing wieder an den Start gehen wird. Denn schon in zwei Wochen startet der 36. DMV Münsterlandpokal zum letzten Rennen der Saison. Vielleicht wird man ja dann wenigstens einmal in diesem Jahr den guten alten Sing-EVO zu sehen bekommen…!?

 
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