VLN Rennen 8 - Motorsport Sing

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8.Lauf zur VLN – Langstreckenmeisterschaft,
dem 44.ADAC-Barbarossapreis am 25.08.12

Motorsport Sing weiter in der Erfolgsspur, nächstes Top-Ergebnis für Heidenheimer Rennsportteam in der am stärksten besetzten Klasse der Langstreckenserie

 

Nach dem starken Ergebnis aus dem letzten Lauf, dem Sechs-Stunden Rennen, reiste man mit einer gehörigen Portion Optimismus und einer Menge Euphorie in die Eifel um am 8.Lauf der VLN an den Start zu gehen.
Jedoch sollte das Wetter laut Vorhersage nicht so ganz mitmachen, was aber der guten Stimmung im Team keinen Dämpfer verleihen sollte.

So ging man dann auch am Samstag früh bei nasser Strecke ins morgendliche Zeittraining und hielt sich aus allen Scherereien heraus und fuhr gewohnt routiniert auf einen soliden 110. Startplatz von 162 Fahrzeugen. Im Nachhinein muss man allerdings sagen dass es hätte noch besser gehen können, wäre man kurz vor Ende des Trainings nochmals auf Slicks auf die Strecke gegangen, denn diese war für die letzten zehn Minuten abgetrocknet. Wie auch immer akzeptierte man dann das Ergebnis denn der SLK war immerhin noch an einem Stück und ohne jeglichen Schaden wieder zurück in der Box und vier Stunden im Rennen können eine verdammte Ewigkeit sein in der man noch einiges wieder gut machen kann.

So sollte es dann auch sein, zur Abwechslung klemmte sich Teamchef Eugen Sing hinter das Steuer des SLK um nach langer Zeit einmal wieder einen Start zu fahren, dieser war dann wie immer um zwölf Uhr und man konnte sich direkt von Beginn an Position um Position konstant nach vorne arbeiten, bei den schwierigen Bedingungen keine leichte Aufgabe für Startfahrer Eugen Sing. Es war zwar trocken und sollte auch zu aller Verwunderung das ganze Rennen über so bleiben ( für das ganze Rennwochenende war Regen vorhergesagt ),  jedoch gab es in den ersten eineinhalb Stunden des Rennens viele schwere Unfälle mit vielen Gelbphasen, was die Aufgabe immens erschwerte. Nach acht Runden übernahm dann Bertin Sing das Steuer des Sing-Mercedes und knüpfte nahtlos an die starke Leistung seines Vaters an und fuhr einen sehr konstanten Mittelturn mit einer schnellen Runde an der anderen. So wurde der SLK zwischenzeitlich bis auf P7 der Klasse V6 nach vorne gespült und Junior Bertin Sing übergab nach acht weiteren Runden erneut an seinen Vater Eugen der dann den Schlussturn in Angriff nahm. Aber wiederum mit etwas gebremster Euphorie denn der Teamchef hatte am heutigen Renntag nicht so ganz das Glück auf seiner Seite, während Sohn Bertin noch einen freien Stint fast ohne jegliche Zwischenfälle fahren konnte, erwischte es erneut den Teamchef der immer wieder durch Unfälle und zum Schluss mit vielen Gelbphasen eingebremst wurde. Jedoch änderte das nichts daran dass man den SLK am Ende auf einen hervorragenden sechsten Rang in der Klasse und P56 im Gesamt stellte… Dachte man… Nach Ende des Rennens wurde ein direkter Kontrahent um die vorderen Plätze disqualifiziert und beim Rennteam des Heidenheimer-Mercedes-Benz Autohauses konnte man sich auf einen 55. Gesamtrang von 162 gestarteten Fahrzeugen und einen  5.Platz in der starken Klasse V6 freuen ( 20 gemeldete Fahrzeuge und am Ende 16 Fahrzeuge am Start ). So sollten die Fahrer Eugen und Bertin Sing erneut bei der Siegerehrung einen Pokal entgegennehmen. Der Disqualifikation des Gegners wurde jedoch Einspruch eingelegt so dass die Siegerehrung der Seriennahen V6 Fahrzeuge ausgesetzt und auf den nächsten Lauf verschoben wurde. Das dürfte Motivation genug sein um beim neunten Lauf am 29.09.2012 dem 36.DMV-250Meilen-Rennen erneut in die Top fünf zu fahren und nach diesem Termin dann mit zwei Trophäen die Heimreise anzutreten.

 
 
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