VLN Rennen 3 - Motorsport Sing

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VLN: Platz 4 für den SLK von Motorsport Sing


Alle guten Dinge sind für Motorsport Sing vier: Aufwärtstrend fortgesetzt. Neue Rundenbestzeit und Platz 4 in der Klasse gefestigt: Das ist kurz und knapp zusammengefasst die aus Sicht von Motorsport Sing sehr erfreuliche Bilanz vom VLN Rennen am 14.05.2011. Dabei sah es zunächst gar nicht günstig für das Mercedes-Enthusiasten-Team aus, das in der VLN mit einem Mercedes SLK an den Start geht. Der aufkommende Regen machte den Plänen von Motorsport Sing nämlich einen nassen Strich durch die Rechnung. Doch im Rennen gelang es, trotz der widrigen Wetterbedingungen durch souveräne und konstante Fahrleistungen zu überzeugen und in die vorderen Ränge zu fahren.
Zur 42. Adenauer ADAC Rundstreckentrophy, dem ersten 6 Stunden Rennen dieses Jahres, konnte Motorsport Sing lediglich mit den beiden Stammfahrern Eugen Sing und Friedhelm Mihm antreten. Betrachtete man das sonnige Wetter der letzten Wochen, schien die beiden Piloten von Motorsport Sing ein heißes Rennen zu erwarten. Doch zu schweißtreibend sollte es dann doch nicht kommen. Bereits am Freitagabend deutete sich wechselhaftes bis schlechtes Wetter an.

Am Samstag früh jedoch ging der SLK von Motorsport Sing noch bei freundlichem Wetter zum Zeittraining auf die Strecke. Dieses wurde vorverlegt, da an diesem Wochenende die Formel Renault ein Gastspiel in der VLN hatte und ihre Wertungsläufe im Rahmen des 6 Stunden Rennens absolvierte. Teamchef Eugen Sing drehte drei Runden und führte wie gewohnt gleichzeitig den Funktionstest durch. Als er dann an Friedhelm Mihm übergab, signalisierte er, dass der Mercedes hervorragend funktionierte und sehr gutmütig zu fahren war. So konnte Friedhelm Mihm dann in nur einer Runde die Trainingszeit von 9:55.464 fahren und stellte den Sing SLK auf Gesamtplatz 129. Somit beendete man bereits frühzeitig das Training, da das Team aufgrund des großen Verkehrs nicht noch mehr riskieren wollte und Friedhelm Mihm zudem einen Doppelstart auf einem anderen Fahrzeug eines befreundeten Teams fuhr. Die Technik-Crew hatte somit mehr Zeit das Auto gewohnt routiniert auf das Rennen vorzubereiten. Auch das Rennen wurde eine halbe Stunde vorverlegt, weil die Rennleitung aufgrund der sechs Stunden Renndistanz den Teams etwas mehr Luft am Abend verschaffen wollte. Nicht alle Teams kommen schließlich aus der Region. Etliche haben teilweise sehr lange Heimreisewege vor sich - wie etwa Motorsport Sing, deren Heimatstadt Heidenheim heißt. Friedhelm Mihm legte einen tollen Start im SLK hin. Schon nach der zweiten Runde löste seine Fahrt euphorische Stimmung in der Box aus, weil er mit 9:43.228 min eine neue schnellste Runde mit dem Mercedes SLK gedreht hatte.

In den folgenden Umläufen konnte der Motorsport Sing Pilot diese gute Zeit auch annähernd bestätigen. Wie ein Uhrwerk drehte Mihm mit dem Mercedes konstant schnelle Rundenzeiten. Nach sieben Runden dann übernahm Eugen Sing das Steuer im SLK. In seiner zweiten Runde kam dann der Regen auf. Anfangs wartete der Mercedes-Pilot noch ab, da die Strecke nicht komplett nass war, aber nach der dritten Runde rollte er dann an die Box, um Regenreifen zu holen. Dann begann die Leidenszeit für den Teamchef. Nach seiner fünften Runde war die Strecke nämlich schon wieder abgetrocknet. Sing wollte wieder auf Slicks wechseln. Doch der Kommandostand an der Boxenmauer begann zu grübeln, denn auf einmal fing es im Bereich Grand Prix Strecke wieder leicht an zu regnen. Und weil auf dem Regenradar ein schmales Wolkenband knapp über der Nordschleife zu sehen war, entschied sich das Team alles auf eine Karte zu setzen und Eugen Sing auf Regenreifen draußen zu lassen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die Strecke trocknete wider Erwarten ab. Reifenpoker verloren! Erst beim planmäßigen Boxenstop erhielt der Motorsport Sing SLK neue Reifen und Friedhelm Mihm ging mit neuen Slicks auf seinen 2.Turn. Der SLK Pilot nahm sein Fahrerherz tapfer in die Hand und kämpfte sich Runde für Runde Platz für Platz wieder nach vorn, bevor dann Eugen Sing den Schlußturn fuhr. Drei Runden vor Schluss musste er dann noch einen kurzen Zwischenstopp einlegen, um etwas Kraftstoff nachzufassen. Am Ende reichte es für den 4. Platz in der Klasse ( von 10 Startern ) und den 76. Rang in der Gesamtwertung! .
Beim Team Motorsport Sing war man mit diesem Ergebnis sehr zufrieden und freut sich jetzt schon auf den 53. ADAC ACAS H&R Cup, der als 4 Stunden Rennen in zwei Wochen, am 28.05.11, ausgetragen wird.

 
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