VLN Rennen 3 - Motorsport Sing

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3.Lauf zur VLN – Langstreckenmeisterschaft,
dem 55. ADAC ACAS H&R Cup am 27.04.2013


Das Pech gepachtet: Saison 2013 für Motorsport Sing bisher unter keinem guten „Stern"
erneuter Unfall beendet Regenschlacht früh!


 

Nach dem verkorksten Saisonstart beim 2.Lauf der VLN, war beim Heidenheimer Rennsportteam Wiedergutmachung angesagt, diesmal mit prominenter Unterstützung.
Neben Juniorchef Bertin Sing bildeten Cyndie Allemann, Thorsten Drewes und Sven Hannawald die Cockpit-Crew.

Als das Team dann am frühen Samstagmorgen das Fahrerlager betrat, hätte man eigentlich am liebsten zusammengepackt und hätte den Nachhauseweg angetreten. Am Donnerstag noch bei herrlichen zwanzig Grad und Sonnenschein angereist, zeigte die Eifel am Renntag wieder einmal ihr typisches aber auch hässlichstes Gesicht.
Es gab zu aller Erstaunen drei Grad knapp über dem Gefrierpunkt und einen Regen-, Graupel-, Schneemix.
Normalerweise kein Motorsportwetter, da auch noch dichter Nebel den Nürburgring umhüllte. Viele vermuteten schon eine erneute Rennabsage, doch das Training wurde dann pünktlich zu aller Überraschung gestartet.
So fuhr, bzw. rutschte man dann mehr schlecht als recht durch den Eifelmorgen, denn diese Bedingungen sind nicht das bevorzugte SLK-Wetter. Aufgrund des kurzen Radstandes reagiert das Fahrzeug – im Gegensatz zu anderen Rennfahrzeugen der Klasse – sensibler auf derartige Verhältnisse. So kam man nicht über den 178. Startplatz von 210 gestarteten Fahrzeugen hinaus.

(Video der ersten Startgruppe beim Start!)

 

Da sich die Wetterverhältnisse aber nicht änderten, wollte man wieder einmal über die Distanz ins Rennen kommen.
Diese Strategie sollte jedoch nicht lange halten: Aufgrund der gefährlichen Witterung startete man mit zwei Einführungsrunden ins Rennen, was bei den Teams sehr begrüßt wurde, doch schon in der ersten richtigen Rennrunde kam der Funkspruch an die Box, „…ich bin abgeflogen, mir geht es aber, glaube ich, ganz gut!!!"

Im Streckenabschnitt Hohe Acht - Hedwigshöhe geriet der Wagen kurz außer Kontrolle und schlug mit voller Wucht frontal in die Leitplanken eing. Resumé: Fahrer Gott sei Dank wohl auf, SLK ordentlich deformiert.
Der dritte VLN-Lauf war somit ebenfalls ordentlich daneben gegangen. Beim Heidenheimer Rennsportteam wird man wohl einige schlaflose Nächte verbringen müssen, um den Renn-SLK wieder auf Kurs zu bringen.
Zur Revision für den 24-Stunden-Marathon kommt nun auch noch ein ordentlicher Unfallschaden hinzu, der den SLK in der Frontpartie empfindlich getroffen hat.
Das Fahrzeug wird wohl nicht um die Richtbank herumkommen.
Doch in Heidenheim ist man sehr guter Dinge, in knapp drei Wochen beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring an den Start gehen zu können.

Denn: Aufgeben gehört nicht zum Wortschatz der Sing-Motorsport-Truppe.

 
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