VLN Rennen 2 - Motorsport Sing

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2.Lauf zur VLN – Langstreckenmeisterschaft,
dem 38.DMV 4 Stunden Rennen am 13.04.2013

Verkorkster Saisonstart für Motorsport Sing, nach Unfall in der vierten Runde keine Chancen auf eine gute Platzierung bei Chaosrennen

 

Nach fast einem halben Jahr Winterpause, doch aufgrund des lange anhaltenden Winters zum Warten verdammt, freute man sich bei Motorsport Sing dann endlich auf den lang ersehnten Saisonstart der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring 2013. Doch ins samstägliche Morgentraining startete man im ungeliebten Nieselregen welcher aber zum Ende des Trainings aufhörte und die Strecke doch noch abtrocknete. Dies nutzte man bei Motorsport Sing jedoch nicht aus, denn die Devise hieß Safety First, denn ins Zeittraining starteten nicht weniger als 211 Fahrzeuge und auf der Strecke ging es mehr oder minder etwas chaotisch zu und man schaffte es beim Heidenheimer Rennsportteam nicht, auch nur eine einigermaßen freie Runde zu erwischen. So startete man dann lieber vom 168. Startplatz, denn man wusste ja dass vier Stunden verdammt lang sein können, vor allem wenn so viele Fahrzeuge auf der Strecke sind und man erhoffte sich über die Distanz dann nach vorne zu fahren.

Das funktionierte dann auch ganz gut als man mit 30minütiger Verspätung das erste Rennen des Jahres 2013 startete, bis dann die vierte Runde kam. Diesmal fuhr Teamchef Eugen Sing den Start, er fuhr sehr solide Rundenzeit in einem sehr chaotischen Rennen, denn schon in der Anfangsphase standen sehr viele havarierte Fahrzeuge entlang der Nordschleife und es war nicht möglich auch nur eine einzige richtig schnelle Runde aufgrund der vielen Unfälle zu fahren.

Dann die Nachricht per Funk an die Box, den SLK hatte es ebenfalls erwischt, man hatte von einem schnelleren Kontrahenten einen Treffer hinten links aufs Rad bekommen, die Achse ist krumm lautete die Ansage vom Teamchef. Als dann nach langem Warten das Auto endlich an der Box war, machten sich die Mechaniker in der Box sofort an die Arbeit, doch aufgrund der Reparaturpause verlor man knapp zwanzig Minuten und wurde auf den 170.Platz wieder nach hinten durchgereicht.
Man nahm dann das Rennen zwar wieder auf, doch auch Junior Bertin Sing als auch in der Folge nochmals Eugen Sing konnten nur noch Schadensbegrenzung betreiben und den weidwunden SLK ins Ziel bringen.

Wenigstens belegte man noch aufgrund der vielen Ausfälle einen elften Klassenrang von zwanzig gestarteten Fahrzeugen. Zu erwähnen wäre noch dass am Ende nur 132 von 211 ins Zeittraining gestarteten Fahrzeugen das Ziel erreichten, es waren wohl nach der langen Winterpause sehr viele Heißsporne unterwegs und in Heidenheim hofft man dass es beim nächsten Rennen am 27.04.2013 etwas gesitteter zugeht.

Teamchef Eugen Sing kommentierte die Zustände auf der Strecke dann noch treffend mit einem Satz: „…da werden einige in fünf Wochen kein 24Stunden-Rennen fahren!"

Zum dritten Lauf am 27.04.2013, dem 55. ADAC ACAS H&R-Cup wird man selbstverständlich wieder am Start sein und dort werden die Karten ja bekanntlich neu gemischt.

 
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