VLN Rennen 1 - Motorsport Sing

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Zuverlässig aber (noch) nicht schnell genug!

Dem 1. Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft werden die meisten Mercedes-Fans sicherlich mit großer Spannung entgegen gefiebert haben. Hatte sich doch gleich eine Armada von SLS AMG GT3 zum 1. Lauf der neuen Saison angekündigt. Aber auch in den kleinen Klassen gibt es großen Motorsport mit Stern, z.B. in der Klasse V6, in der das Team Motorsport Sing mit einem SLK 350 antritt. Trotz Zielankunft waren die Heidenheimer nicht ganz zufrieden. Denn wirklich schneller als im Vorjahr war der SLK dann doch nicht.

Dabei hatte sich die Sing-Truppe durch vereinzelte Änderungen an der Fahrwerkseinstellung im Bereich der Dämpferoptimierung ( Einstellungen an Druck-/ Zugstufe ), Gewichtsreduzierung durch das Reglement und der neuen Fahrerkonstellation doch mehr erhofft.
Eigentlich sahen die SLK-Piloten die Chance gekommen, sich endlich an die Zeiten der BMW M3 herantasten zu können. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Trotz teils positivem Feedback der Fahrer und dem Gefühl, schnell unterwegs gewesen zu sein, konnte der SLK die letztjährige Bestzeit von 9:45 min. nicht unterbieten. So stand am Ende eine 9:51min für Friedhelm Mihm zu Buche der sich aber trotzdem positiv äusserte: „Das Auto lief wie ein Uhrwerk, völlig ohne Probleme…“

Zuvor war man nach dem Training, das bei nasser Strecke stattfand, noch guter Dinge als Friedhelm Mihm zum Ende des Trainings nochmals ins Volant griff und den schwarzen Sing-Renner in der letzten Trainingsrunde mit einer 10:25 auf einen sehr starken vierten Gesamtrang in der Klasse stellte. Bertin Sing, der Rookie im Fahrertrio, der den Start fuhr flachste in der Startaufstellung: „ So weit vorne in der zweiten Startgruppe bin ich ja noch nie gestartet mit den ganzen Topautos um mich rum…“ Dennoch machte er einen guten Job und fuhr konstant schnelle Rundenzeiten, musste aber schon am Anfang des Rennens anerkennen, dass er im jetzt trockenen die Zeiten der Konkurrenz nicht mitgehen konnte, ehe er nach der siebten Runde an seinen Vater Eugen Sing übergab.

Der Teamchef, der noch nicht ganz Freund mit dem neuen Arbeitsgerät ist stellte sich Runde für Runde mehr auf den SLK ein und näherte sich der magischen Zehnminuten Grenze die er aber heute nicht mehr knacken konnte. Nach acht Runden übergab er dann an Friedhelm Mihm der den Schlußturn fuhr. Mit konstanten Zeiten knapp unter zehn Minuten blies der Sing SLK dann noch zu einer kleinen Schluss offensive und markierte am Ende einen 71. Gesamtrang und Platz 8 ( von 14 gestarteten Fahrzeugen ) in der in 2011 starken Klasse V6 der Serienwagen, gespickt mit mehreren M3 und dieses Jahr auch zwei sehr schnellen Porsche Cayman.

Nach dem Rennen meinte Teamchef Eugen Sing: „ Scheinbar müssen wir doch auf Fehler der Konkurrenz hoffen um eine bessere Platzierung einzufahren, aber im Ernst, vielleicht haben auch die äußeren Begebenheiten eine Rolle gespielt, dass man nicht schneller unterwegs war. Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden, dass Auto hat ansonsten sehr gut funktioniert und seine Standfestigkeit unter Beweis gestellt, was auch der hervorragenden Vorbereitung der Technik Crew zu verdanken ist. Schauen wir mal was beim nächsten Lauf geht…“

Dieser findet erst in knapp vier Wochen statt, am 30.04.2011 ist dann auch Sing Motorsport wieder mit von der Partie, wenn am Samstag um 12Uhr die Startampel auf Grün schaltet und das 36.DMV Vierstunden Rennen frei gibt.

weitere Bilder und Berichte finden sie auf unserer Homepage unserer Mercedes-Freunde.de


 
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